Glücksspieloasen in Russland

Gouverneur fordert: Casinos näher ran an Kaliningrad

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Seit dem 1. Juli 2009 ist der Betrieb von Casinos und Spielhallen in Russland verboten. Ausnahmen sind nur in vier speziell ausgewiesenen Zonen vorgesehen: In Kaliningrad, im Altai, am Pazifik und an der Schwarzmeerküste an der Grenze zwischen Rostow und Krasnodar.

Vom Las Vegas an der Ostsee ist auch fünf Jahre nach dem offiziellen Startschuss nichts zu sehen. Gouverneur Nikolai Zukanow will die Glücksspielzone daher näher an die Gebietshauptstadt heranholen.

Das mangelnde Interesse der Casinobosse kommt Kaliningrads Etat teuer zu stehen. Seit das Glücksspiel offiziell verboten ist, gehen der Region pro Jahr geschätzt 300 Millionen Rubel (7,5 Mio. Euro) an Steuergeldern aus dem Glücksspiel verloren.

Für alle, die nicht eine halbe Weltreise für ein Glücksspiel machen möchten bieten sich vor allem Online Casinos oder virtuelle Pokertische an.

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