Moskauer Planetarium nach 17 Jahren wiedereröffnet
Nach 17-jähriger Schließung und einer 100 Millionen Euro teuren Renovierung hat die Raumfahrtnation Russland ihr berühmtes Planetarium in Moskau wiedereröffnet.
“Mit seiner interaktiven Einrichtung ist unser Haus jetzt ein Hochtechnologiekomplex”, sagte Generaldirektor Andrej Bordunow nach Angaben der Agentur Interfax.
Das 1929 eröffnete Planetarium simuliert heutzutage mit hilfe von Computern und Lasern den Sternenhimmel und Planetenbahnen.
Darüber hinaus ist auch eine Raumkapsel vom Typ “Wostok”, mit der vor 50 Jahren Juri Gagarin als erster Mensch ins Weltall geflogen war, zu bewundern.
Eine besonders beliebte Möglichkeit die Neujahrsfeiertage sinnvoll zu verbringen ist ein Ausflug zu einer der zahlreichen Eislaufbahnen in Moskau. Die inzwischen berühmteste befindet sich direkt auf dem Roten Platz.
Vor einigen Tagen wurde das neue Eisskulpturen-Museum im Pavillion 11 im Park Sokolniki eröffnet. Auf einer Ausstellungsfläche von 500 qm können Liebhaber dieses frostigen Kunsthandwerks ganzjährig vielfältige Ausstellungsstücke bewundern. Es gibt sogar einen nachgebauten Raum, in dem alle Gegenstände aus Eis modelliert sind. Schachmuster Boden, Bett, Tisch, Obst, Kamin, Kleiderständer, usw – alles aus Eis.
Insgesamt macht das Museum einen sehr schönen Eindruck. Jedoch gefallen mir die im Winter alljährlich stattfindenden Eisskulpturen-Festivals doch besser, da die Atmosphäre unter freiem Himmel etwas ganz besonders hat. Und den Kindern fehlt die zu einem Eispark gehörende Eisrutsche. Mein Sohn meinte jedenfalls: “Toll hier – aber viel zu klein.”
Ob Götterspeise, Wackelpeter oder Wackelpudding … lecker!
Als Deutscher in Moskau hat man (sogar nach 8 Jahren) ab und zu Lust auf etwas Altbekanntes. Dazu gehört bei mir z.B. auch Götterspeise.
Leider waren meine Versuche mich mit russischem Gelee zu trösten bisher nicht sonderlich erfolgreich, da dieser nicht im entferntesten dem entspricht, was ich aus Kindertagen kenne.
Vor einiger Zeit bin ich in einem Alyje Parusa auf Gelee von Dr. Oetker gestoßen. Großartig – Waldmeister und Himbeergeschmack. Was für eine Freude.
Was auf den ersten Blick sehr ungewöhnlich erscheint, gehörte in der Sovjetunion zu Alltag. Arcade-Spielautomaten waren weit verbreitet und sehr beliebt.
Vor kurzem habe ich Informationen über das “Museum der sowjetischen Arcade Maschinen” gefunden. Da ich in meiner Jugend selbst leidenschaftlicher Spieler war, interessieren mich diese Automaten bis heute.
Meine erste Begegnung mit Sowjetischen Spielautomaten hatte ich im GUM. Dort stand lange Zeit ein “Morskoi Boi” (Seeschacht) vor einem Restaurant, an dem man kostenlos spielen konnte. Leider war er so beliebt, dass er diesem Ansturm nicht lange standhielt.
Wer sich ebenfalls für Arcade Spielautomaten aus vergangener Zeit interessiert, der ist hier richtig:
Seit Anfang Januar findet neben dem Kosmonautenmuseum die Eisskulpturen-Ausstellung “изо льда 2010” statt. Hauptthema ist wie man aus der Nähe zum Kosmonautendenkmal schon vermuten kann – der Kosmos.
Aliens, Ufos und altbekannte Himmelsstürmer sind noch bis Ende Februar zu bestaunen. Vor allem für Familien mit Kindern ist diese Ausstellung zu empfehlen. Die Eisrutschbahn am Eingang macht den Kleinen besonderen Spaß. Aber auch der ein oder andere Erwachsene kann der rutschigen Verlockung nicht wiederstehn.